
Der Weg öffnete sich, als er sich öffnete
Ein Moment voller Wahrheit, Mut und Berührung
2. April 2026: Ich habe einen älteren Herrn im Pflegeheim besucht, den ich seit einem Jahr regelmäßig begleite. Schon damals hat er sich erstaunlich schnell für die Verbindung zwischen uns geöffnet – etwas, das er in seinem Leben kaum je zugelassen hat. Doch gestern war anders. Es war kein stiller Moment. Er war verwirrt, ängstlich, unter Druck. Und gleichzeitig war da dieses Gefühl, dass seine Seele ruft. Dringend. Als hätte sie gewartet, bis ich komme, um endlich etwas auszusprechen, das lange in ihm eingeschlossen war.
Gleich zu Beginn sagte er mir, dass er nicht mehr so weitermachen möchte. Diese Worte hatte er schon früher erwähnt, aber diesmal war etwas anders. Es war dringlicher, klarer, tiefer. Er hat sonst niemanden, mit dem er über solche Gedanken sprechen kann. Ich habe ihm zugehört, ihn ernst genommen und ihm von einer Möglichkeit erzählt, wie Menschen am Ende ihres Lebens bewusst loslassen – ohne aktiv einzugreifen, sondern indem sie sich entscheiden, nicht mehr weiter festzuhalten.
Er hörte aufmerksam zu. Ganz wach. Ganz bei sich. Und dann sagte er: „Das möchte ich nicht.“ Es hörte sich an wie ein „Das möchte ich noch nicht.“
In diesem Moment schien sich etwas in ihm zu lösen. Als hätte er, indem er diese Möglichkeit gesehen hat, plötzlich den Mut gefunden, einen anderen Weg zu wählen: Den Weg der Öffnung. Den Weg zu sich selbst.
Und dann begann er zu sprechen. Nicht vorsichtig. Nicht oberflächlich. Sondern aus einer Tiefe, die er jahrzehntelang verschlossen hatte. Er erzählte mir, was er wirklich denkt und fühlt. Von alten Mustern, die ihn ein Leben lang begleitet haben. Von Glaubenssätzen, die ihn klein gehalten haben. Von Dingen, die er noch nie jemandem anvertraut hat. Nicht einmal sich selbst.
Sich selbst liebevoll zuzuwenden – das war für ihn etwas völlig Neues. Er hat sein Leben lang im Außen Halt gesucht, sich abgelenkt, funktioniert, sich angepasst. Und nun war er… verletzlich und offen, als würde er sich selbst zum ersten Mal begegnen.
Ich habe ihm für seinen Mut gedankt. Für sein Vertrauen. Für diese Öffnung, die so viel Kraft gekostet hat. Und er hat mich beschenkt und geehrt, indem er sich gezeigt hat. Er hat das gezeigt und gesehen, was er sein Leben lang geschützt hatte.
Nach unserem Gespräch wurde er ruhiger. Entspannter. Es war spürbar, dass er Lasten losgeworden ist, die er lange getragen hat. Dieser Prozess wird sicherlich noch in ihm weiterwirken. Ich bin gespannt, wie ich ihn bei meinem nächsten Besuch erleben werde.
Als ich später zuhause war, habe ich gemerkt, wie tief auch mich dieser Moment berührt hst. Mein System war durcheinander, ich musste mich sortieren, hatte Kopfschmerzen, brauchte Ruhe. Und gleichzeitig war da etwas, das alles überstrahlt hat:
Dankbarkeit. Tiefe, ehrliche Dankbarkeit. – Und Demut.
Dankbarkeit dafür, dass ich diesen Moment miterleben durfte. Demut vor der Kraft eines Menschen, der sich nach so vielen Jahren zum ersten Mal selbst öffnet. Und ein stilles Staunen darüber, wie viel möglich wird, wenn ein Mensch sich gesehen fühlt.
Dieses Erlebnis wirkt noch nach. Es hat mich berührt, bewegt und erinnert, warum ich mein Wirken liebe: Weil Öffnung ein Geschenk ist. Weil echte Begegnung heilsam ist.
Und weil es Momente gibt, die größer sind als Worte – Diesen behalte ich im Herzen.
12.10.25 Aufstellungstag in Menz
Am Sonntag habe ich das erste Mal einen Aufstellungstag in Menz im buddhistischen Zentrum veranstaltet. Wir durften den neu renovierten Meditationsraum benutzen.
Nach einer Begrüßungsrunde haben wir uns fühlenderweise kennengelernt. So waren wir schon gut eingestimmt auf die persönlichen Aufstellungen, die dann folgten. Diese haben wir für die Stellvertreter verdeckt durchgeführt.
Zum Abschluss haben wir noch eine gemeinsame Ausleitungs- und Komplettierungsübung gemacht.
Insgesamt habe ich es für uns alle als einen sehr erleichternden als auch erfüllenden Tag empfunden.

Rückmeldung zum Aufstellungstag in Menz:
„Liebe Ute,
ich möchte mich noch einmal bedanken für die schönen und auch anstrengenden Stunden vom 12.10.25 in Menz.
Deine ruhige und besonnene Art die Aufstellung zu leiten, hat mir sehr gefallen. Ich war das erste mal bei so einer Aufstellung. Gern komme ich ein nächstes Mal. Meine Seele möchte sich gern ein weiteres Mal öffnen und mein Bewusstsein erweitern.
Vielen lieben Dank liebe Ute“
R. aus A.
„Wie sie es gemacht hat, weiß ich nicht. Dass bei meiner Aufstellung mit Ute das Ergebnis unerwartet war, kann ich bezeugen. Und nach etwas Zeit merke ich auch, dass die neue Sichtweise dazu beigetragen hat, meine Antennen anders auszurichten und damit positive Auswirkungen auf meine Lebensqualität hat.“
M. aus G.

6. September Tagesworkshop der AG Spiritualität in Stuttgart
Wir haben Aufstellungen gemacht und uns auch viel ausgetauscht. Es gab viele inspirierende Gespräche, aus denen sich dann häufig das Thema der nächsten Aufstellung ergeben hat. Wir haben sowohl allgemeine Aufstellungen gemacht als auch unsere eigenen persönlichen Triggerpunkte angesehen.
Es ging um Themen wie
„Was braucht es, damit wir unsere Botschaft aussenden können – und sie auch ankommt?“
„Wie können wir die Werte verinnerlichen und das Sein leben?“
„Wie holen wir das alte System aus uns und unseren Strukturen heraus?“
„Der schwarze Engel“ (Arschengel) wurde betrachtet – als jemand, der aus Liebe eine schwierige Rolle übernommen hat, damit wir an ihm wachsen und uns weiterentwickeln können.
Insgesamt wurde dieser Workshop für alle als sehr bereichernd empfunden.
Ich freue mich schon auf das nächste Mal.
Vom 4.-10. August 2025 war ich im Menz beim Fest für Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung und Freude.
Wir haben zusammen gekocht und gegessen, es gab viele unterschiedliche Workshop-Angebote: Von Vorträgen zu diversen Themen, Meditationen, Qi Gong, Wildkräutersuche, Kreistänze, Morgengymnastik, Aromatherapie und vieles mehr.
Ich habe dort Aufstellungen angeleitet – allgemeine Aufstellungen, Zweieraufstellungen in der Gruppe, Ahnenreihenaufstellungen und auch einzelne persönliche Aufstellungen.
Das war eine sehr erfüllte und erfüllende Woche.
Da das Interesse an Aufstellungen groß war, plane ich, in Menz künftig Aufstellungstage und -wochenenden zu veranstalten.

Zwei Rückmeldungen von den Aufstellungen in Menz:
„Ich habe schon viel von Aufstellungen an sich gehört und es wurde mir schon öfters im Bekanntenkreis angeboten, daran teilzunehmen. Auch bekam ich Empfehlungen für Aufsteller. Bisher hatte ich Bedenken und es hat mich noch nie hingezogen.
Ute habe ich auf einem Retreat im Land Brandenburg kennen gelernt. Aus Neugier habe ich, nachdem ich ihre Erläuterung über Aufstellungen und Vorstellung des Themas gehört hatte, teilgenommen.
Ich war geradezu fasziniert von ihrer Professionalität, ihrem Einfühlungsvermögen, ihrer erfrischenden Art und ihrem Weitblick. Diese Aufstellung war so unglaublich erstaunlich und spannend! Sowohl die Stellvertreter als auch die Menschen im Kreis drumherum werden gesehen und beachtet und professionell entlassen.
Ich hatte solch ein Vertrauen in Ute, dass ich sie nach einer Aufstellung zu einem persönlichen Thema fragte. Und ich bin unglaublich dankbar für diese Erfahrung!
Durch Utes Professionalität, ihrer Empathie, ihrer Weitsicht, Umsicht, Tiefgründigkeit und ihrer positiven Ausstrahlung fühlte ich mich gut aufgehoben. Auf mein persönliches Thema bezogen war ich völlig überrascht, welche Wendung es genommen hat. Ich habe Dinge und Zusammenhänge über mich und mein Leben erfahren, von denen ich nichts wusste. Meine Sicht auf dieses sich entwickelnde Thema war zuvor oberflächlich und beiläufig. Und spielt es doch eine immense Rolle.
Ich bin Ute unglaublich dankbar. Zudem bin ich vollends beeindruckt von ihrer Vertrauenswürdigkeit und Professionalität.
Ich nahm noch an einer weiteren Gruppenaufstellung teil und wieder war es beeindruckend und lehrreich!
Vielen, vielen lieben Dank liebe Ute!“
K aus B
„Auf einem Festival habe ich an 3 Aufstellungen von Ute teilgenommen. Alle Aufstellungen waren unterschiedlich konzipiert, gut vorbereitet und angeleitet. Obwohl viele der Teilnehmer keine Erfahrungen mit Aufstellungen hatten, konnten sie erfassen, worum es ging, gut folgen und fühlen. Vielen Menschen fällt es ja schwer, sich auf Zuruf in eine Rolle hineinzufühlen. Unter Utes Anleitung gelang dies den Teilnehmern aber erstaunlich gut. Mit absolut verblüffenden Ergebnissen, die für alle Teilnehmer und Beobachter zu unerwarteten und faszinierenden Erkenntnissen führte. „Wenn man wüsste, wie es funktioniert, würde es nicht funktionieren“ hat mal ein Kartenleger gesagt; das trifft auf Aufstellungen gleichermaßen zu.“
I aus B
„Nachdem ich mich bei Ute für eine Einzelaufstellung angemeldet hatte, kamen mir doch Bedenken. Was wird passieren? Zu meiner Erleichterung konnte sie mich schon im Vorfeld beruhigen. Während der ganzen Aufstellung, habe ich Ute als sehr kompetent empfunden. Die Arbeit mit den verdeckten Karten gaben mir ein Gefühl der Sicherheit und somit konnte ich tiefer in meine Problematik einsteigen. Danke, dafür!“
C aus M

Am 12. April 2025 haben wir uns mit der Drachen-Jitsi-Gruppe getroffen …
Bisher kannten wir uns nur digital. Dies war das erste Mal in Präsenz. Das war sehr schön.
Wir haben uns in der Nähe von Bremen getroffen. Von nah und fern sind wir angereist. Jeder hat etwas Leckeres für gemeinsames Essen mitgebacht.
Wir haben uns viel ausgetauscht über dieses und jedes, darüber wie es uns geht, wie wir mit den aktuellen Energien und mit bestimmten Situationen umgehen, haben Erfahrungen ausgetauscht … Ein bunter Strauß an Austausch.
Dann gab es noch eine feurige Drachenreise , die uns Erkenntnisse und Transformation brachte.
Die Themen, die dort hochgekommen sind, haben wir uns noch weiter mit Aufstellungen angeschaut – im Diesseits und Jenseits.
Interessiert an mehr? Dann nimm Kontakt mit mir auf.