– und warum sie hier völlig normal und ausdrücklich erwünscht ist –
Für Menschen, die fühlen, forschen, weinen, lachen und manchmal eine Schraube locker haben.
Für Menschen, die hier ihre Gefühlsküken ausbrüten und behutsam wärmen dürfen.
Die Gefühlsküken– diese kleinen Naturtalente- wissen ganz genau, wie Selbstheilung geht –
lange bevor wir Erwachsenen-Enten anfangen, in Lehrbüchern danach zu suchen.
- Menschen fühlen hier manchmal mehr, als sie geplant hatten
- Tränen tauchen auf, verschwinden wieder, kommen zurück
- Stille ist hier ein vollwertiger Gesprächsbeitrag
- Niemand muss funktionieren – selbst die Stühle stehen hier manchmal auf wackeligen Beinen
- Der Körper meldet sich manchmal zuerst – der Kopf kommt später hinterher
- Manchmal reden Körper deutlicher als Worte
- Manchmal wird’s chaotisch, bevor es klar wird
- Manchmal wird’s klar, bevor wir wissen, warum
- Manchmal passiert scheinbar gar nichts – und genau das wirkt
- Manche reden, manche schweigen, manche beides gleichzeitig
- Auch Lachen und Weinen dürfen gleichzeitig auftreten
- Manchmal fühlt man Chaos im Entenküken-Nest.
Und wenn sich alles sortiert hat, ist es einfach nur noch schön, lebendig und stimmig. - Manchmal fühlt man gar nichts – auch das ist ein Gefühl
- Menschsein ist erlaubt – ja sogar ausdrücklich gewünscht
- Und ja: Hier hat jeder eine Schraube locker.
Warum? – Vielleicht liegt es an der Mutter.
Oder am Vater. Oder am Familiensystem.
Oder einfach daran, dass wir Menschen sind. - Manche haben sogar mehrere Schrauben locker – dann klappert es beim Fühlen ein bisschen. Auch das gehört dazu.
- Und falls jemand doch ein Lehrbuch sucht:
Die Gefühlsküken haben es längst zum Spielen umfunktioniert.
Denn sie brauchen es nicht. Wir Erwachsenen-Enten meistens auch nicht.
Diese Verhaltensweisen sind willkommen, normal und Teil des Weges.
Hier darf alles sein, was echt ist.
